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    3. Symposium - Lunge 2009 - am Samstag, den 03. Oktober 2009 in Hattingen-Ruhr/NRW

    Symposium Lunge 2009 - "COPD und Lungenemphysem": Welches sind die entscheidenden Therapiesäulen?
    Von der Prophylaxe bis zur operativen Behandlung

    Samstag, 3. Oktober 2009
    09.00 Uhr bis 18.00 Uhr
    Westfälisches Industriemuseum
    Henrichshütte – Gebläsehalle –
    Werksstraße 31-33
    45527 Hattingen/Ruhr

    Nach einem Jahr intensiver Vorbereitungen ist es nun soweit, am Samstag den 03. Oktober wird das 3. Symposium Lunge erneut in Hattingen an der Ruhr stattfinden.

    Sowohl der Eintritt zur Veranstaltung als auch die umfassenden Gesundheitschecks, die im Rahmen des Symposiums angeboten werden sind kostenlos.

    Die chronisch obstruktive, d.h. die Atemwege einengende Bronchitis mit oder ohne Lungenemphysem – im Englischen „Chronic Obstructive Pulmonary Disease“ genannt – ist auch in Deutschland eine Volkskrankheit. Das Wissen über diese Erkrankung, ihre Ursachen, den Verlauf, die Diagnose und die Behandlung ist allerdings sowohl bei den Patienten als auch bei den künftig evtl. Betroffenen nicht sehr groß. Dies gilt zum Teil auch für die Träger der ärztlichen Versorgung und die Kostenträger im Gesundheitswesen.

    Die COPD tritt sowohl bei Männern – meist im Alter von 45 bis 60 Jahren –, aber auch bei Frauen – evtl. sogar schon in einem jüngeren Lebensalter als bei Männern - auf.

    Die Anzahl der Betroffenen wird auf 4 bis 7 % der Bevölkerung geschätzt; das wären rd. 4 bis 5 Millionen Bundesbürger. Als Hauptursache für die COPD gilt das Rauchen. Neuere Studien zeigen aber, dass auch Nichtraucher betroffen sein können. Als die Erkrankung auslösende Risikofaktoren werden in solchen Fällen genetische Vordispositionen, Störungen des Lungenwachstums, berufsbedingte Belastungen durch Stäube, die allgemeine Luftverschmutzung sowie häufige Atemwegsinfektionen in der Kindheit genannt.

    Sowohl eine COPD als auch ein Lungenemphysem können nicht geheilt werden. Sobald die Diagnose feststeht, muss mit einer auf das jeweilige Stadium der Krankheit abgestellten medikamentösen und nicht-medikamentösen Therapie begonnen werden. Ziel der Therapie sind eine Milderung der Symptome – Auswurf, Husten, Atemnot – und der Versuch, ein Fortschreiten der Krankheit zu verhindern, mindestens aber zu verlangsamen. Der Verzicht auf das inhalative Rauchen ist zwingend erforderlich.

    Je nach dem Ausmaß eines Lungenemphysems entsteht eine Atemnot schon bei leichter körperlicher Belastung. Häufig hilft dann nur noch eine Langzeit-Sauerstoff-therapie.

    Die Behandlung einer COPD oder eines Lungenemphysems kann auf Dauer nur erfolgreich sein, wenn es zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Arzt und Patient kommt. Der Patient muss aber auch selbst bereit sein, eine Mitverantwortung für den Erfolg seiner Behandlung zu übernehmen. Dies setzt allerdings ein angemessenes Wissen über den Umgang mit der Erkrankung seitens des Patienten voraus.

    Themen, die auf dem Symposium Lunge 2009 behandelt werden:

    Die Krankheitsbilder COPD und Lungenemphysem
    Gemeinsamkeiten und Unterschiede
    Prof. Dr. med. Teschler

    Hauptursache von COPD und Emphysem ist das Rauchen
    Nichtraucherprävention und Tabakentwöhnung bei COPD
    Dr. med. Thomas Hering

    Alpha – 1 – Antitrypsinmangel als mögliche Ursache des Emphysems
    Prof. Dr. med. Claus Franz Vogelmeier

    Der COPD/Emphysem-Patient in der ambulanten pneumologischen Praxis
    Norbert K. Mülleneisen

    Der COPD/Emphysem-Patient in fachstationärer Behandlung
    Prof. Dr. med. Kurt Rasche

    Notwendigkeit der Verordnung der Sauerstoff-Langzeittherapie und Umsetzung der Therapie durch den Patienten
    Prof. Dr. med. Susanne Lang

    Die nichtinvasive Beatmung; welche Patienten profitieren davon?
    Prof. Dr. med. Dieter Köhler

    Bronchoskopische Lungenvolumenreduktion bei verschiedenen Formen des Lungenemphysems
    Prof. Dr. med. Helgo Magnussen

    LVR vor LTX? Lungentransplantation ultima ratio?
    Prof. Dr. med. Georgios Stamatis

    Lungensport bei schwerer COPD – welche Möglichkeiten gibt es?
    Prof. Dr. med. Heinrich Worth

    Tagungspräsident des 3. Symposiums Lunge ist in bewährter Weise Prof. Dr. med. Teschler von der Ruhrlandklinik in Essen.

    Die Besucher des Symposiums haben die Möglichkeit, sich im Rahmen einer Ausstellung umfassend über gerätetechnische Innovationen, insbesondere über Sauer-toffversorgung, nichtinvasive Beatmung sowie über Atemtrainingsgeräte zu informieren. Es stellen sich außerdem einige Rehabilitationskliniken vor.

    Im Rahmen des Symposiums wird interessiertem Besuchern unserer Veranstaltung außerdem die Möglichkeit geboten, umfassende Gesundheitschecks kostenlos in Anspruch zu nehmen.

    Veranstalter:
    COPD – Deutschland e.V.
    Selbsthilfegruppe Lungenemphysem – COPD Deutschland
    Patientenliga Atemwegserkrankungen e.V.

    Anfragen bezüglich des Symposiums Lunge 2009
    richten Sie bitte an die Organisationsleitung
    Koordinationsstelle der Selbsthilfegruppen

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