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9000 Kilometer für 16 Millimeter
Diamanthartes Hightech-Implantat lockt taiwanesische Spezialisten nach Bochum.
Bochum, Oktober 2009: Um ein 16 Millimeter kleines Implantat im Einsatz in deutschen Kliniken zu beobachten, reisten taiwanesische Wissenschaftler mehr als 9000 Kilometer nach Bochum. Bei der Produktionsbesichtigung von Clinical House lernten die taiwanesischen Top-Implantologen das Hightech Implantat „made in Germany“ kennen. Das neuartige Zahnimplantat ist nicht nur diamanthart, sondern überzeugt durch seine einzigartige Oberfläche, die Bakterienanlagerung verringert.
In der Duisburger Kaiserberg-Klinik konnten die Experten Dr. Richard J. Meissen, MSc Implantologie, ärztlicher Direktor der Klinik und Leiter der implantologischen Abteilung, beim klinischen Einsatz des Implantats an Patienten beobachten.
Qualität „made in Germany“
Im Kampf gegen die Periimplantitis (Entzündung des Implantathalses) ist es dem Bochumer Medizintechnikunternehmen in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut für Oberflächentechnologie Braunschweig gelungen, Verfahren aus der Hartstoffbeschichtung auf die dentale Implantologie zu übertragen und erfolgreich anzuwenden. Ein wesentlicher Aspekt zur Reduktion des Periimplantitis-Risikos ist die Verbesserung der Zahnfleischanlagerung an das Implantat. So wirkt das Zahnfleisch als bakteriendichter Verschluss und schützt den Körper vor dem Eindringen von Mikroorganismen.
Material und Oberflächenstruktur des Implantats sind wichtig für eine Optimierung der Zahnfleischanlagerung. Deshalb ist das Bochumer Implantat mit dem diamantharten Werkstoff Zirkonnitrid beschichtet.
Verringertes Herzinfarktrisiko
Herkömmliche Implantate bestehen in der Regel aus Titan, welches die Anheftung von Bakterien eher fördert. Für den Patienten bedeutet dies eine zunehmend wachsende Gefahr der Erkrankung an einer Periimplantitis. Diese kann in ihrer Folge das Herzinfarktrisiko um das zwei- bis dreifache erhöhen. Wissenschaftliche Studien belegen Zusammenhänge zwischen einer parodontalen Erkrankung, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rheuma und Diabetes.
Die aus Bochum stammende neue Technologie bietet somit einen Schutz gegen die gefährliche Erkrankung. „Die diamantharte Oberfläche bietet einen entscheidenden Vorteil im Kampf gegen Periimplantitis“, sagt Medizintechnikunternehmer Dirk-Rolf Gieselmann.
Das Implantat im Einsatz
Nachdem die Experten aus Taiwan die Arbeit mit der künstlichen Zahnwurzel aus Bochum im Schulungszentrum Am Bergbaumuseum selbst kennenlernten, erlebten sie den Einsatz des Implantats bei einer Live-Operation in der Kaiserberg-Klinik in Duisburg. Dr. Richard J. Meissen, MSc Implantologie, gehört zu den ersten renommierten Top-Implantologen, die das Hightech-Implantatsystem erfolgreich anwenden. Pro Jahr setzt Meissen mehr als 2000 Implantate.
Bochumer Implantate weltweit
Die Bochumer Hightech-Implantate sind derzeit weltweit im Einsatz, genießen aber auch in Deutschland großen Erfolg. Über 100 Zahnärzte und Kliniken setzen es bereits erfolgreich ein. „Wir freuen uns auf einen weiteren Ausbau des Medizintechnikstandortes Bochum“, so Gieselmann.
Patienten oder Zahnärzte, deren Interesse das Hightech-Implantat geweckt hat, können sich informieren unter:
Tel: 0234 - 90 10 260
Internet: www.dasvollkaskoimplantat.de
www.periointegration.de
E-mail: info@clinical-house.de
Pressekontakt:
Kerstin Letzner, M.A.
Tel: 0234 - 97 47 6027
Fax: 0234 - 90 10 262
Mobil: 0171 - 5073592
E-Mail: kerstin.letzner@mhc-communications.de



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