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Bildung gegen Gesundheit? Die Krise der sozialen Systeme
7. Kongress zum Fortschritt im Gesundheitswesen von morgen "Innovationen in der Krise" am 22. Oktober 2009 in Berlin | Pressekonferenz 11 Uhr
Berlin - Es ist nicht nur die Wirtschaftskrise allein, die dem Gesundheitssystem zusetzt. Die neue Bundesregierung wird dem Thema Gesundheit womöglich auch nicht mehr die höchste Priorität einräumen. Die wichtigsten Aufgaben seien im Bereich der Bildung angesiedelt, so die Politiker. Stehen uns angesichts von Wirtschaftskrise und leeren Haushaltskassen beinharte Verteilungskämpfe bevor: Bildung gegen Gesundheit?
"Dieses Szenario ist wahrscheinlich", sagt Prof. Bertram Häussler, Chef des Berliner Forschungs- und Beratungsinstituts IGES. Der Gesundheitswissenschaftler hat die Bundesregierung mehrfach in Fragen der Finanzierung des Gesundheitssystems beraten. Er findet, dass die Konkurrenz der sozialen Systeme durchaus positive und zugleich zukunftssichernde Aspekte beinhaltet. "Allerdings müssen wir bereit sein, das umlagefinanzierte Verfahren in der gesetzlichen Krankenversicherung auf den Prüfstand zu stellen", so der IGES-Chef.
Am 22. Oktober stellt Prof. Häussler auf dem IGES Kongress "Innovationen in der Krise" seine vergleichende Betrachtung der sozialen Systeme vor. Die Pressekonferenz findet um 11 Uhr statt.
Mehr als 300 Wissenschaftler und Praktiker aus allen Bereichen des Gesundheitswesens treffen sich in Berlin und diskutieren medizinische, finanzierungs- und sozialpolitische Fragen.
Der Kongress beginnt um 9:30 Uhr im Auditorium Friedrichstrasse, Friedrichstraße 180. Referenten, Programm und Anmeldung unter www.iges.de
Über das IGES Institut: Forschen - Entwickeln - Beraten für Infrastruktur und Gesundheit
Das IGES Institut wurde 1980 als unabhängiges Institut gegründet. Seither wurde in über 1.000 Projekten zu Fragen des Zugangs zur Versorgung, ihrer Qualität, der Finanzierung sowie der Gestaltung des Wettbewerbs im Bereich der Gesundheit gearbeitet. In jüngerer Zeit wurde das Spektrum auf weitere Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge ausgeweitet: Mobilität und Bildung
Pressekontakt:
Gisela Angerer, Leiterin Kommunikation, Fon +49(0)30 230 809 341,presse@iges.de
wwww.iges.de



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