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Krankenhaus Wertheim setzt auf neueste Technologien bei Kniearthrosepatienten
Einsatz patientenspezifisch angepasster Knie-Implantate für Patienten mit umschriebener, fortgeschrittener Kniegelenksarthrose
Wertheim, 30. September 2009 – Dr. Mathias Bender, leitender Arzt der Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie und Leiter des Zentrums für Endoprothetik Main-Tauber am Krankenhaus in Wertheim und sein Team bieten ihren Patienten die neueste Technologie zur Behandlung von Arthrose im Kniegelenk.
Eine neue Technologie ermöglicht es jetzt, individuelle und spezifisch auf den Patienten angepasste Knie-Implantate für spezielle Stadien der Arthrose herzustellen. Hier handelt es sich um Patienten bei denen nicht das gesamte Kniegelenk von der Arthrose betroffen ist. Bisher wurden aber auch solche Patienten oft mit einem vollständigen Kniegelenkersatz versorgt.
Die neuen, individuell angefertigten Implantate des Medizingeräteherstellers ConforMIS, die von Herrn Dr. Bender in Wertheim eingesetzt werden, sind eine echte Alternative zu den Standardimplantaten. Sie wurden entwickelt, um den Menschen ihre Beweglichkeit und Aktivität so lange wie möglich zu erhalten. Die Arthrose sollte– je nach Stadium – maximal knochenerhaltend behandelt werden.
„Mit dem iUni Kniegelenksimplantat von ConforMIS, bei dem sowohl die Implantate als auch die für die Operation erforderlichen Instrumente für den Patienten individuell angefertigt werden, können wir wirklich einen meines Erachtens einzigartigen Ansatz bieten“, meint Dr. Mathias Bender, Leiter des Zentrums für Endoprothetik Main-Tauber in Wertheim. „Aufgrund des minimal-invasiven Einsatzes verkürzt sich außerdem die Rekonvaleszenzzeit, was insbesondere für unsere jüngeren Patienten interessant ist, die trotz Arthrose im Kniegelenk nicht auf ihre Beweglichkeit und ihre Aktivitäten verzichten wollen. Mit diesen Implantaten besteht erstmals die Möglichkeit, nicht nur eine isolierte mediale Arthrose, sondern auch eine laterale Gonarthrose durch die individuelle Herstellung mit einem Teilersatz des Kniegelenks suffizient zu versorgen. Die oftmals begleitende femoropatellare Arthrose kann mit dem ebenfalls individuell hergestellten iDuo-Kniegelenksimplantat behandelt werden. Diese neuen Therapieoptionen sowie die minimale Knochenresektion haben mich von der Anwendung dieses in USA entwickelten, neuen Knie-Endoprothesen-Konzepts überzeugt.“
Am 6. Oktober 2009 wird Herr Dr. Bender zusammen mit Herrn Dr. Wolfgang Fitz, Orthopäde und Chirurg am Brigham and Women’s Hospital in Boston, den Einsatz der maßgeschneiderten iUni-Kniegelenksprothesen durchführen. Dr. Fitz hat das iUni-System mitentwickelt und ist Fakultätsmitglied der Harvard Medical School in Boston.
Pressekontakt:
Brigitte Wenske
Lucy Turpin Communications
Te. +49 89 41 77 61 0
b.wenske@lucyturpin.com



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