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Netzwerk pulmonal arterielle Hypertonie Berlin (Buch) gegründet
(www.elk-berlin.de) Die komplexe Behandlung von Patienten mit pulmonal arterieller Hypertonie stellt eine interdisziplinäre Herausforderung dar. Im Januar 2009 wurde deshalb das Netzwerk pulmonal arterielle Hypertonie Berlin (Buch) – kurz: PAH-Netzwerk Berlin (Buch) – gegründet. Im Rahmen einer gemeinschaftlichen Abklärung durch die verschiedenen Fachdisziplinen der Inneren Medizin wie Pneumologie, Kardiologie und Rheumatologie wollen ambulant und stationär tätige Mediziner eine optimale Diagnostik und Therapie ermöglichen.
Unter dem Begriff einer pulmonal arteriellen Hypertonie (PAH) werden verschiedene Formen eines Lungengefäßhochdruckes zusammengefasst. Dieser tritt entweder ohne bekannte Ursache auf oder manifestiert sich im Rahmen einer anderen Erkrankung wie einer Leberzirrhose, einer Bindegewebserkrankung, einer HIV-Infektion oder bestimmter angeborener Herzerkrankungen. Noch vor wenigen Jahren gab es für Patienten mit PAH außer einer Lungentransplantation keine Behandlungsmöglichkeit. Mittlerweile stehen pharmakologische Therapien zur Verfügung, die die Überlebensrate, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität der Patienten stark verbessert haben.
Das PAH-Netzwerk Berlin (Buch) strebt neben einer optimalen Versorgung der Patienten eine verbesserte Informationsstruktur und stärkere Verbreitung des Fachwissens an. Es wendet sich an
- Ärzte, die fachkundige Kollegen und Versorgungseinrichtungen in der Region suchen, und
- Patienten, die eine fachkundige ärztliche, interdisziplinäre Versorgung benötigen.
Das Netzwerk ist eine Gemeinschaftsaktion niedergelassener und stationär tätiger Berliner Ärzte. Sie stellen am 25. Februar 2009 ihre Ziele und die bisherige gute Zusammenarbeit in einem Workshop für Pneumologen, Kardiologen, Thoraxchirurgen und Rheumatologen in der Evangelischen Lungenklinik Berlin vor.
Themen und Referenten des Workshops:
- Ambulantes und stationäres Netzwerk der PAH-Behandlung - Prof. Dr. med. Christian Grohé, Evangelische Lungenklinik Berlin
- Kasuistik - Dr. sc. med. Hans-Jürgen Kleiner, HELIOS Klinikum Berlin-Buch
- Pathophysiologie der PAH - Dr. med. Peter Dorfmüller, Hôpital Pitié-Salpêtrière Paris
- Funktionsdiagnostik bei Verdacht auf PAH - Dr. med. Andreas Wilke, Evangelische Lungenklinik Berlin
- PAH und rheumatologische Erkrankungen - Prof. Dr. med. Andreas Krause, Immanuel-Krankenhaus – Rheumaklinik Berlin-Buch
- PAH und Lungentransplantation - Prof. Dr. med. Christian Witt, Charité – Universitätsmedizin Berlin
Die Teilnahme ist kostenfrei und die FB-Punkte sind beantragt.
Ort:
Evangelische Lungenklinik Berlin, Lindenberger Weg 27, Haus 207, Konferenzraum
Termin:
25.02.2008, 17:00 bis 19:00 Uhr
Anmeldung:
sekr.pneumologie @ elk-berlin.de
Ansprechpartner:
Prof. Dr. Christian Grohé
Chefarzt der Pneumologischen Klinik
Evangelische Lungenklinik Berlin
Lindenberger Weg 27, Haus 207 in 13125 Berlin
Telefon 030.94 802-112
E-Mail: christian.grohe @ elk-berlin.de
Presseansprechpartner:
Corinna Heinrich
Pressesprecherin VzE
Griesingerstraße 8
13589 Berlin
heinrich @ vze-berlin.de
Telefon 030.370225-20
www.vze-berlin.de
Die Evangelische Lungenklinik Berlin ist die anerkannte Spezialklinik für Lungenerkrankungen. Die Entwicklung des 164-Betten-Hauses begann im Jahr 1952. Die Patientinnen und Patienten werden in den vier Fachdisziplinen Pneumologie, Thoraxchirurgie, Anästhesiologie und Radiologie sowie im Zentrum für Beatmungs- und Schlafmedizin und in der Onkologischen Fachambulanz behandelt. Zudem gibt es eine spezielle Allergiesprechstunde zu Insektengiften. Die Thoraxchirurgische Klinik ist als Thoraxchirurgisches Zentrum zertifiziert. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie die Kooperation mit dem Tumorzentrum Berlin-Buch basiert auf jahrzehntelangen Erfahrungen und erlaubt, Erkrankungen der Lunge sicher zu erkennen und zu behandeln. Modernste Medizintechnik steht im Einklang mit der Fürsorge für die Patienten. Die Evangelische Lungenklinik Berlin gehört zum Verein zur Errichtung evangelischer Krankenhäuser e.V. (VzE).



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