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    Terminvorankündigung 27.03.2010: State of the Art: Locked-in Syndrom und Brain-Computer Interfaces

    State of the Art: Locked-in Syndrom und Brain-Computer Interfaces

    Deutsche und europäische Wissenschaftler diskutieren am 27. März 2010 in Rheinsberg aktuelle Forschungsergebnisse zum Locked-in Syndrom und Brain-Computer Interfaces.

    Themen u. a. sind:

    Locked-in Syndrom: Wie misst man Bewusstsein? Was macht man bei einem kompletten Locked-in Syndrom? Was ist, wenn Kinder erkranken? Wie steht es mit der Lebensqualität
    Referenten: Dr. Caroline Schnakers und Prof. Steven Laureys
    Coma Science Group, University of Liège, Belgium
    www.coma.ulg.ac.be/

    Brain-Computer Interfaces (BCIs) - Wie kann man mit Gedanken Maschinen bewegen?
    Referent: Prof. Dr. Gabriel Curio
    Campus Benjamin Franklin der Charité - Universitätsmedizin Berlin
    www.bbci.de

    Zur historischen Entwicklung des Locked In Syndroms
    Referent: Univ. Prof. Dr. Dr. hc mult. Franz Gerstenbrand
    President of Danube Neurology Wien, Österreich
    www.danube2009.at/

    Kommunikation mittels funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) - eine alternative Möglichkeit für Patienten mit Locked-in Syndrom?
    Referenten: Drs. Bettina Sorger und Prof. Rainer Göbel
    Maastricht University, Niederlande
    www.maastrichtuniversity.nl/

    Was haben indianisches Pfeilgift, Traumschlaf, Locked-in Syndrom und Brain-Computer-Interfaces gemeinsam?
    Referent: Prof. Dr. phil. Niels Birbaumer
    Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie, Eberhard Karls Universität Tübingen
    www.medizin.uni-tuebingen.de

    Die ausführlichen Programminformationen werden Anfang Januar 2010 versandt.

    Ort: Haus Rheinsberg -Hotel am See, Donnersmarckweg 1 in 16831 Rheinsberg
    Termin: 27. März 2010 von 10:00 bis 18:30 Uhr
    Teilnahmegebühr: keine
    Fortbildung: Die Veranstaltung ist bei der Ärztekammer Berlin angemeldet.

    Die Tagung findet im Rahmen der Festveranstaltung anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Fördervereins zur Gründung einer Stiftung zur Verbesserung der Lebensumstände von Menschen mit dem Locked-in Syndrom (LIS e.V.) vom 26. bis 28. März 2010 in Rheinsberg statt.

    Informationen:
    LIS e.V.
    Geschäftsstelle im Ev. Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge
    Vorsitzender Dr. Karl-Heinz Pantke
    Herzbergstraße 79, Haus 30
    10265 Berlin
    Telefon 030/34 39 89 75

    Internet www.locked-in-syndrom.org

    Förderverein zur Gründung einer Stiftung zur Verbesserung der Lebensumstände von Menschen mit dem Locked-in Syndrom - LIS e.V.

    Der gesamte Körper ist gelähmt. Sprechen und Schlucken sind nicht möglich. Lediglich die Augenlider können bewegt werden. Der angelsächsische Sprachraum hat für diesen Zustand das Wort Locked-in Syndrom geprägt. Es kann als Folge eines Schlaganfalls, eines Leidens wie ALS, einer anderen Krankheit oder aber auch als Folge eines Unfalls auftreten. Früher wurden Patienten mit dem Locked-in Syndrom als Körper ohne Emotionen behandelt. Ein schrecklicher Irrtum. In jüngster Zeit setzt sich die Erkenntnis durch, dass durch eine überaus langwierige Behandlung erstaunliche Erfolge erzielt werden können.

    Im Sommer 2000 wurde der Verein LIS in Berlin gegründet, um die Lebensumstände von Menschen im Locked-in-Syndrom zu verbessern. Mittlerweile unterstützen mehr als 130 Mitglieder in fünf Ländern die Ziele: Sicherung von optimaler Therapie, Bildung eines Gesprächsforum für Patienten und Angehörige, Aufbau eines Dokumentationszentrums, Erstellung von Publikationen, Ausrichtung von Tagungen, Etablierung des Projektes "Mobilisationsassistenz".

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