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Trotz erhöhtem Sterberisiko treten jährlich mindestens eine Million ungeklärte Synkopen in Europa auf
Die neuen Europäischen Leitlinien zur Diagnose und Therapie können lebensrettend sein
Meerbusch - Jedes Jahr erleiden mindestens 3,5 Millionen Menschen in Europa eine Synkope. Bei mindestens einem Drittel dieser Patienten bleiben die Episoden ungeklärt, bezüglich der Ursache findet keine genaue Diagnosestellung statt. Häufig ist eine Synkope jedoch mehr als eine bloße Ohnmacht und kann auf ein ernstes gesundheitliches Problem hinweisen. Zugrunde liegende kardiale Ursachen können das Sterberisiko verdoppeln.
Die Herbsttagung der Deutschen Kardiologischen Gesellschaft 2009 (DGK) in Dresden ist für Spezialisten in Deutschland eine der ersten Gelegenheiten zur Diskussion der neuen Synkopen-Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC). Die Leitlinien empfehlen dringend die Langzeitüberwachung des Herzrhythmus per implantierbarem Herzmonitor (ICM), so dass Ärzte ungeklärte Synkopen schneller diagnostizieren und ihren Patienten eine möglicherweise lebensrettende Behandlung anbieten können.
"Die Neufassung der europäischen Leitlinien zur Synkopendiagnostik sind ein Schritt nach vorn. Sie werden der klinischen Praxis besser gerecht und berücksichtigen die vorliegenden Erkenntnisse über neue Diagnosemethoden. Es ist zu erwarten, dass die deutsche Kardiologie diese Leitlinien in nächster Zeit diskutieren und bewerten wird", so Professor Thorsten Lewalter, Tagungspräsident der DGK-Herbsttagung 2009 in Dresden.
Die vollständige Pressemitteilung finden Sie unter www.medtronic.de
Pressekontakt:
Auskünfte Deutschland:
Jennifer Disper
Medtronic Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Tel: ++49 (0) 2159 8149 440
eMail: jennifer.disper@medtronic.com



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