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Ursula von der Leyen: "Es ist Zeit, mit den Kommunen neue Wege für ältere Menschen zu gehen"
Die ersten 50 Kommunen für Bundesprogramm "Aktiv im Alter" stehen fest
Seit heute stehen die ersten 50 Kommunen fest, die am neuen Programm "Aktiv im Alter" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend teilnehmen. Insgesamt 332 Städte und Gemeinden in ganz Deutschland hatten sich darum beworben, das Leitbild eines aktiven Alters vor Ort mit Leben zu füllen. Die größte teilnehmende Kommune ist mit über eine Millionen Einwohnern Köln, die kleinste ist Gersten im Emsland mit 1226 Einwohnern.
"Mit dem heutigen Tag gehen wir in den ausgewählten Kommunen neue Wege für Senioren", sagt Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen. "Die Bereitschaft älterer Menschen, sich für die Allgemeinheit zu engagieren, ist bundesweit überwältigend. Jetzt sind die einzelnen Städte und Gemeinden dazu aufgefordert, gute Rahmenbedingungen zu schaffen, damit ältere Menschen ehrenamtlich aktiv werden können. Ob als Bademeister im Schwimmbad, in der Bücherei an der Ausleihe oder als Berater für Jugendliche beim Berufseinstieg: In Zukunft werden immer mehr Kommunen vom Wissen und Können älterer Menschen profitieren."
Zu Beginn sollen die Kommunen gemeinsam mit ihren Bürgern in den lokalen Foren "Wie wollen wir morgen leben" Ziele entwickeln. Diese werden dann mit ehrenamtlichen Senioren umgesetzt. Der Bund fördert dies mit Zuschüssen von 10.000 Euro pro Kommune. Die Ziele können sehr vielfältig sein. So könnte zum Beispiel beschlossen werden, ein Denkmal zu errichten, einen Dorfplatz zu verschönern oder ein Schwimmbad zu leiten. Wichtig ist vor allem, dass vor Ort ein gemeinsames Interesse am Projekt besteht.
"Die älteren Menschen werden eine größere Rolle im öffentlichen Leben spielen", sagt Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen. "Seniorinnen und Senioren sind heute aktiv und wollen sich einbringen, wollen gebraucht werden. Es ist wichtig, dass die 50 Kommunen als Trendsetter dieses neue Bild vom aktiven Alter nicht nur verstehen, sondern es auch mit Leben füllen. Dann wird es sich schon bald in unserer Gesellschaft durchsetzen."
Die Gemeinden wurden in Abstimmung mit den Bundesländern ausgewählt. Viele von ihnen haben eine hohe Seniorenquote und vor Ort bereits bestehende Strukturen für freiwilliges Engagement. Nachdem die Erfahrungen der ersten Kommunen ausgewertet worden sind, werden nach einer Ausschreibung im 1. Quartal 2009 ab 1. Juni 2009 weitere 100 Kommunen am Programm "Aktiv im Alter" teilnehmen können.
Pressekontakt:
Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Alexanderstraße 3
10178 Berlin
Telefon: 03018/ 555 - 0
Telefax: 03018/ 555 - 4400
E-Mail: poststelle@bmfsfj.bund.de
www.bmfsfj.de



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