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Weichen für ärztliche Honorare 2010 gestellt: Ob Honorarzuwachs dem Versorgungsbedarf gerecht wird, muss sich erst noch zeigen
Berlin - "Ob der medizinische Bedarf der Patienten für 2010 wirklich gedeckt ist, wie die Krankenkassen behaupten, muss sich erst noch zeigen." So hat der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. Andreas Köhler, das heutige Verhandlungsergebnis des Erweiterten Bewertungsausschusses von Ärzten und Krankenkassen kommentiert.
Die Vergütung für Leistungen innerhalb der sogenannten Regelleistungsvolumen der Ärzte steigt demnach 2010 morbiditätsbedingt um zwei Prozent im Vergleich zu 2009. Rechnet man die extrabudgetären Leistungen hinzu, ergibt sich insgesamt ein Plus von 3,7 Prozent beziehungsweise rund 1,2 Milliarden Euro. "Wie sich dieser Zuwachs auf die einzelne Arztpraxis auswirkt, kann man jetzt noch nicht sagen", stellte der KBV-Chef fest.
Bereits vor den Verhandlungen mit den Kassenvertretern hatten die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) über Stützungsmaßnahmen beraten, die die möglichen Verluste einzelner KVen im Jahr 2009 gegenüber 2008 mindern sollen. Hierzu hat der Bewertungsausschuss heute trotz einer entsprechenden Forderung der KBV nicht beschlossen.
Pressekontakt:
Dr. Roland Stahl, Tel.: 030 / 4005 - 2202
Tanja Hinzmann, Tel.: 030 / 4005 - 2240
Nadine Jahnz, Tel.: 030 / 4005 - 2208



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